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THOMAS KISTLER, 10.01.2020

Thomas hat es nun auch gepackt und hat sich online ein Bike bestellt und selbst zusammengebaut.

Richtig gehört, ich habe mir nach Roger und Larissa nun endlich auch ein richtiges Bike gekauft. Nachdem wir am Test Ride in der Lenzerheide und dem Traillove Festival in Zermatt (beides SEHR zu empfehlen) die Möglichkeit hatten, neue Velos zu testen, habe ich mich nach langem Hin und Her endlich für ein neues Bike entschieden.

Bevor ich euch mein neues Bike vorstelle, möchte ich jedoch zuerst den Prozess beschreiben, den ich durchlaufen habe, um mich endlich für mein Bike zu entscheiden.

Ausgangslage:

Ich habe zu Hause bereits ein Hardtail-Bike, welches ich von meinem Vater geerbt habe und das gefühlt älter ist als ich selbst. Mit dem Bike traue ich mich jedoch kaum ausser Haus, da man ihm erstens das Alter ansieht und es beim Runtersausen einen Höllenlärm macht, so dass auch die letzten Wildtiere in meinem Hauswald auf dem Horgenberg aus dem Winterschlaf erwachen würden. 

Ausserdem habe ich vor 3 Jahren ein Rennvelo gekauft, um mit meiner Frau, nach ihrem Rennvelo-Kauf, wieder mithalten zu können. Da dies aber erstmal ein Test war, ob mir Rennradfahren überhaupt zusagt, habe ich mich hier für eine sehr günstige Variante entschieden. Das Rennradfahren sagt mir sogar sehr zu und wir (meine Frau und ich) haben über die Jahre schon einige Höhen- und Kilometer gesammelt.

Entscheidungsprozess:

Am Test Ride habe ich das Backroad Gravel-Bike von Rose getestet und war begeistert davon. Ich dachte mir, dass ich damit, wenn ich mir noch einen Satz Rennreifen kaufe, quasi die eierlegende Wollmilchsau kaufen würde. Ich könnte locker durch den Wald cruisen und weiterhin mit meiner Frau auf dem Rennrad mithalten.

Ich war mir dann aber doch nicht sicher und habe dann am Traillove noch ein Bike von BiXS und Rocky Mountain auf meinem ersten Flowtrail getestet, was mir ebenfalls extrem gefiel!

Da ich aber allgemein eher auch der Uphill-Typ bin (ich möchte mir den Downhill-Spass aus eigener Kraft verdienen), habe ich mich dann informiert, welches Bike am besten zu mir passt. Dies gestaltete sich jedoch schwerer als gedacht, da es so viele unterschiedliche Biketypen (Downhill, Enduro, Allmountain, Touren etc.) gibt und ich mich mit allen ein bisschen identifizieren konnte.

Schlussendlich bin ich nach endlosem Bikes vergleichen auf den Testbericht von mountainbike-magazin.de gestossen. Im Beschrieb zur gemachten Tour und der Begebenheit der Bikes habe ich mich zu 100% wiedergefunden und mich entschieden völlig blauäugig dem Test zu vertrauen und den Testsieger Canyon Neuron CF 9.0 SL zu kaufen, der im Vergleich auch eher zu den günstigeren Modellen gehört.

Da Canyon keinen traditionellen Vertrieb über Shops hat, sondern nur online verkauft, habe ich mir das Bike auf deren Webseite bestellt und ein paar Tage später auch schon zugeschickt erhalten.

Nun musste ich das Bike natürlich noch zusammenbauen, was ich trotz meiner beschränkten handwerklichen Fähigkeiten, doch irgendwie hinbekommen habe.

Gleich am nächsten Tag bin ich dann auf meinem Hometrail im Horgenberg gegangen um das Bike mal ordentlich zu testen und ich muss sagen, mein Vertrauen in den Testbericht wurde mehr als bestätigt. Das Bike ist sehr agil im Aufstieg, aber auch auf dem Trail in den Downhillpassagen sehr ruhig zu fahren, ich bin mehr als zufrieden.

Ich werde mein Bike dann aber vor dem nächsten Frühling sicher noch von einem Spezialisten auf mich einstellen lassen. In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr die Wintersaison auf den Skis/Snowboards oder irgendwo im Warmen geniesst und euch genauso auf die nächste Bikesaison freut wie ich ;)!


Thomas Kistler

COO von LINGS

Lieblingsgegenstand bei LINGS: Canyon Neuron CF 9.0 SL

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