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Thomas Kistler, 17.08.2018

Auf den ersten Blick nicht all zu viel. Die Versicherungsindustrie geniesst im Vergleich zu anderen Branchen nicht gerade den allerbesten Ruf. Dies hat meiner Meinung zwei Gründe:

1. Versicherungen sind viel zu kompliziert aufgebaut.
Um seinen Hausrat oder auch nur einen Gegenstand zu versichern, muss man sich oft durch Versicherungsbedingungen von zum Teil über 15 Seiten quälen. Dort werden in komplizierter Versicherungssprache 1’000 Spezialfälle erklärt, wann die Versicherung greift und wann nicht. Hier die Übersicht zu behalten ist fast ein Ding der Unmöglichkeit und schlussendlich verstehen Kunden nicht genau, was nun eigentlich gedeckt ist und wie hoch die Versicherungssumme im Schadenfall ist. Zudem sind die Prozesse sehr komplex, vom Antragsformular, über zig Fragen, die man beantworten muss, bis zur Schadenmeldung.

2. Streiten sich Versicherungen mit ihren Kunden um denselben Franken. Versicherungen verdienen mehr Geld, je weniger Schäden sie ausbezahlen. Das Ganze wird in einer Combined Ratio gemessen. Wenn die Ratio unter 100% ist verdienen die Versicherungen Geld. Je tiefer die Ratio, desto besser für die Investoren, aber nicht unbedingt für die Kunden. Kunden, welche seit Jahren ihre Prämie bezahlen und dann im Schadenfall kein Geld erhalten (weil der Schaden in den Versicherungsbedingungen auf Seite 18 ausgeschlossen ist), sind frustriert und erzählen im nächsten Schadenfall dann nicht mehr die ganze Wahrheit. Das Handy wurde gestohlen, statt ehrlich zu sagen, dass man es im Zug liegen gelassen hat.

Bei LINGS möchten wir das Leben für die Kunden vereinfachen.

Unsere Versicherungsbedingungen finden locker auf 2 Seiten Platz und sind in einer Sprache geschrieben, welche auch Nicht-Versicherungsexperten verstehen. Ausserdem haben unsere Kunden die Kontrolle was sie wie lange versichern möchten und falls mit uns nicht zufrieden sind oder die Leistungen nicht mehr in Kauf nehmen möchten, können sie die Versicherung ganz einfach ausschalten oder ihren Account löschen.

Wir nehmen einen fixen Prozentsatz der Prämie für unsere Leistungen, der Rest ist nach Abzug kleiner Gebühren[1] für Schadenzahlungen reserviert. Bleibt Ende Jahr etwas übrig, fliesst dieser «Gewinn» nicht in unsere Taschen, sondern wird für einen wohltätigen Zweck gespendet.

Ihr habt gewählt und entschieden, den «Gewinn» vom 2017 an www.herzensbilder.ch zu spenden. Henrik hat sich im März 2018 mit Herzensbilder getroffen und unsere Spende inkl. einem kleinen Zustupf von LINGS überreicht.

Herzensbilder Kopie.png

[1]Kreditkartengebühr etc.


Thomas Kistler

COO von LINGS

Lieblingsgegenstand bei LINGS: Apple MacBook Pro 15″

 

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